Reverse Logistics: die versteckten Kosten der Logistik, die man beherrschen muss

Reverse Logistics

Der E-Commerce ist ein weltweit stetig wachsendes Phänomen, und die Covid-19-Pandemie hat den Trend zum Online-Shopping weiter beschleunigt, sodass viele Verbraucher auch nach dem Ende der Gesundheitsbeschränkungen nicht mehr in physische Geschäfte zurückgekehrt sind.

Für Händler ist dies oft eine unverzichtbare Gelegenheit, ihr Geschäft international ohne übermäßige Investitionen auszuweiten, während Online-Einkäufe für Kunden verschiedene Vorteile mit sich bringen. Der Boom des E-Commerce hat jedoch auch zu einem anderen, ebenso einschneidenden Phänomen geführt: der Reverse Logistics, also der Rücksendung von Produkten, deren Logistikkosten oft doppelt so hoch sein können wie die Lieferkosten und sich somit auf die Gewinnmargen des Unternehmens auswirken.

Einerseits sind Verkäufer dazu geneigt, die „Rückgaberegelung” als Werbeinstrument zu nutzen (die meisten Verbraucher sind nur dann bereit, online zu kaufen, wenn die Rücksendung kostenlos ist), auf der anderen Seite neigen Käufer oft zu Übertreibungen, sodass die Figur des „Serienrückgebers” entstanden ist, d. h. jemand, der mehr Produkte kauft, als er behalten möchte, oder mehrere Versionen desselben Produkts, um sie nach Erhalt zu Hause zu begutachten und dann alle bis auf eines zurückzusenden.

Die Reverse Logistics birgt daher die Gefahr eines gefährlichen Bumerang-Effekt für Händler verursachen, da Rücksendungen schwieriger und kostspieliger zu handhaben sind als Lieferungen, die auf vielen kleinen Bestellungen mit jeweils eigenen Zeitplänen basieren, und da das Produkt in den meisten Fällen nicht zum vollen Preis weiterverkauft werden kann oder sogar unverkäuflich wird, was auch ein Umweltproblem verursacht.

Für Unternehmen ist es unerlässlich, ein effektives Retourenmanagement zu planen, um Retouren zu minimieren und deren Kosten vorherzusagen. Aus diesem Grund setzen sie bereits verschiedene Strategien um:

  • Prognose von Retouren: Im Supply Chain Management wird es durch den Einsatz von Algorithmen des maschinellen Lernens immer einfacher, Kundenrücksendungen vorherzusagen, indem die Wahrscheinlichkeit der Rückgabe eines Produkts nach einer bestimmten Anzahl von Tagen berechnet wird. Dadurch können Unternehmen auch die Kosten der Reverse Logistics vorhersagen, um diese zu antizipieren und auszugleichen, ohne dass sich dies übermäßig negativ auf die Unternehmenswirtschaft auswirkt.
  • Einsatz von Business Intelligence und Analytics-Software: um zu entscheiden, was mit zurückgesandten Produkten geschehen soll, um den größtmöglichen wirtschaftlichen Ertrag zu erzielen, oder um das Kundenverhalten zu analysieren und Angebote zu personalisieren, um Retouren zu minimieren.
  • Gewährleistung der besten Kaufqualität durch den Einsatz fortschrittlicher Technologien: Immer mehr Unternehmen nutzen digitale Tools, um den Kunden bei der Produktauswahl zu unterstützen, damit er zufrieden ist und keine Notwendigkeit sieht, den Artikel zurückzugeben. Darüber hinaus werden den Verbrauchern mithilfe von Analysetools und CRM Produkte empfohlen, die denen ähneln, die sie bereits gekauft haben.
  • Online-Kauf, aber Rückgabe im Laden: Diese Technik wird häufig auch von Händlern angewendet, die keine physischen Geschäfte haben, sondern sich auf andere Abholstellen stützen, um massive Rückgaben zu verhindern.

Um all diese Strategien in die Praxis umzusetzen, sind die Erfassung und Analyse von Daten für ein Unternehmen von grundlegender Bedeutung: Aus diesem Grund hat Leviahub maßgeschneiderte Business-Intelligence-Lösungen entwickelt, um Informationen in umsetzbare Erkenntnisse umzuwandeln und stets schnelle und fundierte Entscheidungen treffen zu können. Entdecken Sie sie jetzt alle!

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